Natur erleben im europäischen Schutzgebiet "Großes Torfmoor"

Herzlich Willkommen!

Schön, dass Sie da sind - im europäischen Naturschutzgebiet "Großes Torfmoor", dem größten und wertvollsten Hochmoor von Nordrhein-Westfalen und einem wichtigen Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere im Natura-2000-Netzwerk der Europäischen Gemeinschaft.

 im Dezember 2009

Die Moore sind in unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft die letzten naturnahen Landschaften. Sie haben als Feucht- und Fluchtbiotope einen besonders hohen Stellenwert für Pflanzen und Tiere. Allein die Tatsache, dass eine Behörde eine Landschaft zum Naturschutzgebiet erklärt und somit schützen will, führt nicht automatisch zu dem gewünschten Ziel, ein wieder wachsendes Hochmoor zu erreichen. Torf bildet sich frühestens, nach dem die Flächen jahrelang wiedervernässt und die hochmoortypische Vegetation jahrzehntelang renaturiert wurde.

Was in über zehn Jahrtausenden entstanden ist, dann in einem relativ kurzen Zeitraum von Menschen-hand weitgehend zerstört wurde, benötigt zur vollständigen Regeneration wahrscheinlich  Jahrhunderte.

Das Große Torfmoor ist zum Torfstich zwar stark entwässert, aber wegen seiner Kleinflächigkeit nie mit Maschinenkraft abgetorft worden. Dadurch wurde es anders als viele Moore in Niedersachsen etwas verschont und befindet sich seit ca. 30 Jahren "ärztlicher" Behandlung nun auf dem Weg der Besserung.

Warum es sich lohnt, dem Patienten "Hochmoor" zu helfen, möchte ich Ihnen mit meiner privaten Homepage vermitteln.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Vergnügen bei der Lektüre.

Ihr Knabe im Moor

aktuell und neu - Informationen und Neuigkeiten

Der Naturschatz vor der Haustür  - Kostenloser Vortrag über Großes Torfmoor

Hille-Hartum (mt). Die Gemeinde Hille lädt am Donnerstag, 25. Februar, zu dem Vortrag "Das Große Torfmoor - Naturschatz vor unserer Haustür" ein. Beginn ist um 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal im Rathaus. Referent ist Rainer Eschedor, Moorführer und Beauftragter für den Landschaftsschutz im Großen Torfmoor.

Das Naturschutzgebiet Großes Torfmoor - ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, Fahrradfahrer und Sporttreibende - besitzt in der dichtbesiedelten Kulturlandschaft als Feucht- und Fluchtbiotop besonders hohen Stellenwert für bedrohte Pflanzen und Tiere.

Der Referent stellt die Besonderheiten dieses Lebensraumes, seine hochspezialisierten Bewohner vor. Er erläutert den Wandel in der Nutzung des Moores vom Ödland zum Naturschutzgebiet und zeigt die Maßnahmen zum Schutz der seltenen Landschaftsform auf. Anmeldungen bis zum 22. Februar bei Annegret Blanke oder Sabine Tegeler, Tel. (0571) 4044-249 oder -267. Der Vortrag ist kostenlos.
Dokumenten Information
Copyright © Mindener Tageblatt 2010
Dokument erstellt am 31.01.2010 um 21:25:51 Uhr


Klimawandel bedroht Großes Torfmoor!!!

Die NABU-Aktion "Give me Moor" zum Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen und besorgniserregende Daten und Prognosen vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung - werden unter "Gefahren" erläutert.          

Natur erleben - auch in der kälteren Jahreszeit

Die Hiller Moorführer bedanken sich herzlich bei allen diesjährigen Teilnehmern für das große Interesse und die positive Resonanz in 2009. Wir wünschen allen ein gutes Neues Jahr 2010.

Wir begeben uns aber nicht in den Winterschlaf. Gerne begleiten wir Gruppen in winterlichen Monaten durch das Naturschutzgebiet. Vereinbaren Sie einfach mit Frau Blanke  (Tel. 0571/4044-249) oder Frau Tegeler (0571/4044-267) von der Gemeinde Hille einen Termin. 

Der Kormoran - Vogel des Jahres 2010 - auch ein besonderer Gast bei uns

 Pressefoto NABU F. Möllers

Der Fischtaucher hält sich auch vereinzelt im Großen Torfmoor auf. Jedoch nicht zur Nahrungssuche, denn im Moorwasser können keine Fische leben - sondern zum Trocknen seines Gefieders. Seine Nahrung holt er sich aus dem Mittellandkanal,  Teichen aus der Umgebung und der Weser. Von den Anglern und Fischern wird der Kormoran als Unterwasserterrorist bezeichnet. Obwohl er seit Jahren geschützt ist, fordern die Gegner vor Ort, den Ruderfüßler zum Abschuss auch in Naturschutzgebieten freigeben. Einen entsprechenden Antrag hat das Umweltamt vom Kreis Minden-Lübbecke im Oktober 2008 abgelehnt, dagegen wurde jedoch Klage erhoben. Ein Gerichtsurteil steht zur Zeit noch aus.

Zu sehen im Kreis Minden-Lübbecke oder im World Wide Web:

 Klappern gehört zum Handwerk, nicht nur bei den Störchen.                   Cooler Ford Courier mit Werbung für diese Homepage. Vielen Dank an unsere Freunde: Benjamin und Familie H. aus Hille.

www.moortalk.de wurde am 1. Februar 2010 zuletzt aktualisiert.

Sie sind der  Besucher. Vielen Dank für Ihr Interesse.